vendredi 30 avril 2021

Volkstheorie (Metapedia.de)


 

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Max Hildebert Boehm (wikipedia.de)


 

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La question des nationalités

 

JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co. www.jungefreiheit.de 17/08 18. April 2008


Das Recht der kleinen Völker

Europa der hundert Fahnen: In der verstädterten Welt lebt das Bedürfnis nach Wurzeln fort

Karlheinz Weissmann


Volk" ist, was "folgt". Keine unumstrittene Etymologie, aber plausibel unter der Bedingung, daß die europäischen Völker ihrem Ursprung nach aus Gefolgschaften entstanden, vor denen einer "her zog", der "Herzog". Man könnte den Begriff noch so erweitern, daß Volk jene Gemeinschaft ist, die einem gemeinsamen Nomos folgt, wobei Nomos mehr bedeutet als "Leitkultur" und Sprachkompetenz, eher ein gemeinsames Sittengesetz, das von Menschen gleicher Herkunft anerkannt wird, zusammen mit einer Menge von Bräuchen und Selbstverständlichkeiten aller Art.


Den europäischen Völkern drohen diese Merkmale immer weiter abhanden zu kommen, was zum Teil erklärt, warum der Begriff Volk immer seltener Verwendung findet, entweder ganz politisch - im Sinn von Nation aufgefaßt - oder als "völkisch" unter Verdacht gestellt wird.


Gegen die Realität von Völkern ist damit aber nichts gesagt. Man kann das vor allem an den Gruppenkonflikten erkennen, die keinesfalls sozial umzudeuten sind. Auch wer hilfsweise von ethnischen oder Stammes­auseinandersetzungen spricht, kaschiert nur, daß Ethnien wie Stämme nichts anderes als Völker sind.


Welche Schärfe deren Entgegensetzung annehmen kann, ist auf dem Balkan oder im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion genauso zu beobachten wie in den ehemaligen Kolonialgebieten Afrikas und Asiens. Die zugrunde liegenden Probleme sind oft unlösbar, weil man die Wirklichkeit der Völker ignoriert hat, und sie lassen sich jedenfalls nicht mit den Methoden des nation building aus der Welt schaffen.


Die wurden an europäischen und dem nordamerikanischen Modell entwickelt und setzen die Nation als "Kommunikationsgemeinschaft" (Karl Deutsch) voraus. Daß auch die nicht so ohne Wenn und Aber "konstruierbar" ist, sondern die Widerständigkeit des Geschichtlichen glatten Planungen entgegensteht, kann man an jenen Nationalstaaten des Westens beobachten, die üblicherweise als politische Muster gelten.


Bekannt ist der Konflikt zwischen Flamen und Wallonen in Belgien, bei dem es um wesentlich mehr geht als um einen Sprachenstreit, weil die Flamen seit Beginn des 20. Jahrhunderts einen Kampf um ihre Selbstbehauptung als Volk führen. Die Öffentlichkeit beunruhigt dabei besonders die Gefahr des Zerbrechens der staatlichen Einheit, die aber nicht nur in Belgien bedroht ist, sondern auch in Spanien und Großbritannien.


Der Dynamik, die solchen Separationsprozessen eignet, scheint man weder durch Konzilianz (der spanischen Zentrale gegenüber Basken oder Katalanen etwa) noch durch hinhaltenden Widerstand (Londons gegenüber Nordiren und Schotten) wirkungsvoll begegnen zu können. Das Verlangen der spanischen Provinzen, als "Nationen" anerkannt zu werden, zeigt genauso wie das für 2010 vorgesehene Referendum über einen unabhängigen schottischen Staat, daß hier Kräfte in der Tiefe des kollektiven Gemütszustands wirksam sind. Längst vergessen geglaubte Siege und Helden, von kaum jemandem erinnerte Demütigungen in der Vergangenheit erhalten plötzlich eine aktuelle und politische Bedeutung.


Dahinter steht das Volk als geschichtsmächtiger Faktor, das, was Max Hildebert Boehm als "das eigenständige Volk" bezeichnet hat, dessen Eigenständigkeit zuerst in einer gemeinsamen Geschichte und in einer gemeinsamen Mentalität gründet.


Unter dem Eindruck der gescheiterten Neuordnung im mitteleuropäischen Raum und angesichts der falschen Verheißung eines "Selbstbestimmungsrechts" der Völker entwickelte Boehm in der Zwischenkriegszeit den Plan einer Föderation von Völkern, die nicht als territoriale und staatliche, sondern als kulturelle Einheiten aufgefaßt werden sollten. Seine Aufmerksamkeit galt dabei neben den Minderheiten vor allem jenen kleinen Völkern, die es nie zu (dauernder) Staatsbildung gebracht hatten.


Boehm bezeichnete seine eigene Position als "ethnopathetisch", weil sie das Volk als Ganzheit ernst zu nehmen trachtete und sich damit nicht nur gegen jede atomistische Soziallehre, sondern auch gegen den Nationalismus wandte, der letztlich immer "ethnokratisch" ist, das heißt die Unterdrückung des fremden Volkes - innerhalb wie außerhalb der Staatsgrenzen - durch ein Herrenvolk betreibt.


Eine verblüffend ähnliche Konzeption für die Gegenwart entwarf der bretonische Regionalist Yann Fouéré. Er gab seiner Zukunftsvision den Titel "l' Europe des cent drapeaux", "das Europa der hundert Fahnen", und verknüpfte damit die Vorstellung eines Großraums, in dem die Nationalstaaten aufgelöst und die kleinen Völker - zu denen er die Franken, Bayern, Friesen, Sachsen genauso wie die Sarden, Waliser, Rätoromanen oder Kornen rechnete - gleichberechtigt nebeneinanderstehen sollten.


Seine Idee erschien in den Zeiten des Kalten Krieges, als sie entstand, ganz utopisch. Nach dem Ende des sowjetischen "Völkergefängnisses" und angesichts wachsender Bereitschaft auch im Westen, den Zentralismus in Frage zu stellen, konnte man hingegen glauben, daß hier durchaus ein denkbares Ordnungsmodell vorliege.


Allerdings sind die praktischen Probleme, die aus der Verwirklichung erwüchsen, kaum abzuschätzen. Jedenfalls wäre die Zusammenfassung eines so heterogenen Gebildes noch ungleich schwerer zu erreichen als eine Union der Nationalstaaten im üblichen Sinn - verstärkt noch durch die Neigung, auch jene Besonderheiten am Leben zu erhalten, die gar keine mehr sind, sondern nur noch Folklore.


Insofern scheint ein Ansatz realistischer, der die kleinen Völker und die Regionen als Möglichkeit der "Verwurzelung" ansieht - ohne künstliche Wiederbelebung von längst Vergangenem, sondern als Möglichkeit der Beheimatung. Als Alternative zu dem Ansatz Fouérés wäre deshalb jenes Konzept von Volks-Identität zu betrachten, das der unlängst verstorbene Jean Mabire, Veteran der normannischen Autonomiebewegung, folgendermaßen zusammenfaßte: "Das ist das Empfinden einer ganz konkreten Bindung, die alle Menschen einer besonderen Landschaft eint, in dem Bedürfnis nach Verwurzelung, das immer stärker wird in einer auf chaotische und plutokratische Weise industrialisierten und verstädterten Welt."

Konservative Revolution

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Mouvance intellectuelle et politique non monolithique, ensemble pluriel parfois contradictoire et composite, la Révolution conservatrice allemande est un phénomène générationnel qui porte profondément la marque de la Première Guerre mondiale, de l'expérience de la défaite, de l'agitation révolutionnaire communiste des années 1918-1920 et de l'humiliation du Traité de Versailles. Dans ce contexte dramatique, son originalité a été de ne pas avoir défendu des positions réactionnaires ou restauratrices de l'ancien ordre wilhelmien, mais d'avoir voulu une autre modernité cautérisant les stigmates de la modernisation scientifique et technique, en pensant ensemble des thèmes de droite et de gauche, traditionnellement perçus comme contradictoires.


Dans le sillage de pères spirituels comme Friedrich Nietzsche, le mouvement révolutionnaire-conservateur s'est développé, à l'aube du XXe siècle, comme une opposition radicale aux systèmes idéologiques nés des “Lumières”, de la Révolution française et du triomphe progressif des “valeurs” bourgeoises. Son expression allemande en a constitué le point focal et nous est mieux connue depuis le travail monumental de l'historien des idées Armin Mohler. Née d'un sentiment de crise face à la civilisation capitaliste moderne, ce courant d'idées complexe s'efforce de dépasser celle-ci à travers un nouveau modèle de société civile et politique. Malgré sa spécificité allemande, la KR rejoint d'autres tentatives en Europe de répondre au constat des dégâts causés par le progrès détruisant valeurs et structures traditionnelles.


Voulant concilier libération nationale et révolution sociale dans une optique identitaire de “troisième voie”, ni droite ni gauche, les représentants de la Konservative Revolution forment la troisième famille d'opposants à la République de Weimar avec les communistes et les nationaux-socialistes. Généralement hostiles au “jacobinisme brun” de ces derniers, considéré comme plébéien, totalitaire et massificateur, les auteurs de la KR se répartissent, selon Mohler, en trois grandes familles : les jeunes-conservateurs, les nationaux-révolutionnaires et les Volkischen auxquels s'ajoutent deux cristallisations passagères : la tendance “ligueuse” du Mouvement de Jeunesse (Bündische Jugend), héritier du vieux Wandervogel, et le Landvolkbewegung (révolte paysanne du Schleswig-Holstein).



La “Révolution conservatrice” en Allemagne (1918-1932)


L’ouvrage d’Armin Mohler sur la “Konservative Revolution” (KR) a été si souvent cité, qu’il est devenu, dans l’espace linguistique francophone, chez ceux qui cultivent une sorte d’adhésion affective aux idées vitalistes allemandes dérivées de Nietzsche, une sorte de mythe, de référence mythique très mal connue mais souvent évoquée. Cette année, une réédition a enfin vu le jour, flanquée d’un volume complémentaire où sont consignés les commentaires de l’auteur sur l’état actuel de la recherche, sur les nouveaux ouvrages d’approfondissement et surtout sur les recherches de Sternhell (1).


Comment se présente-t-il, finalement, cet ouvrage de base, ce manuel si fondamental ? Il se compose d’abord d’un texte d’initiation, commençant à la page 3 de l’ouvrage et s’achevant à la page 169 ; ensuite d’une bibliographie exhaustive, recensant tous les ouvrages des auteurs cités et tous les ouvrages panoramiques sur la KR : elle débute à la page 173 pour se terminer à la page 483. Suivent alors les annexes, avec la liste des abréviations utilisées pour les lieux d’édition et les maisons d’édition, puis les registres des personnes, des périodiques et des organisations.


Un ouvrage destiné à la recherche


L’ouvrage est donc de prime abord destiné à la recherche. Mais comme la thématique englobe des idées, des leitmotive, des affirmations politiques qui ont enthousiasmé de larges strates de l’intelligentsia allemande voire une partie des masses, il est évident qu’aujourd’hui encore elle enregistrera des retentissements divers en dehors des cénacles académiques. À Bruxelles, à Genève, à Paris ou à Québec, il n’y a pas que des professeurs qui lisent Ernst Jünger ou Thomas Mann…


La recension qui suit s’adressera dès lors essentiellement à ce public extra-académique et se concentrera sur la première partie de l’ouvrage, le texte d’initiation, avec ses définitions de concepts, sa classification des diverses strates du phénomène que fut la KR. Mohler, dans ces chapitres d’une densité inouïe, définit très méticuleusement des mouvements politico-idéologiques aussi marginaux que fascinants : les “trotskystes du national-socialisme”, la “Deutsche Bewegung” (DB), le national-bolchévisme, le “Troisième Front” (Dritte Front, en abrégé DF), les Völkischen, les Jungkonservativen, les nationaux-révolutionnaires, les Bündischen, etc. ainsi que des concepts comme Weltanschauung, nihilisme, Umschlag, “Grand Midi”, réalisme héroïque, etc.


“Konservative Revolution” et national-socialisme


Le premier souci de Mohler, c’est de distinguer la KR du national-socialisme. Pour la tradition antifasciste, souvent imprégnée des démonstrations du marxisme vulgaire, le national-socialisme est la continuation politique de la KR. De fait, le national-socialisme a affirmé poursuivre dans les faits ce que la KR (ou la Deutsche Bewegung) avait esquissé en esprit. Mais nonobstant cette revendication nationale-socialiste, on est bien obligé de constater, avec Mohler, que la KR d’avant 1933 recelait bien d’autres possibles.


Le national-socialisme a constitué un grand mouvement de masse, impressionnant dans ses dimensions et affublé de toutes les lourdeurs propres aux appareils de ce type. Face à lui, foisonnaient des petits cercles où l’esprit s’épanouissait indépendamment des vicissitudes politiques du temps. Ces cénacles d’intellectuels n’eurent que peu d’influence sur les masses. Le grand parti, en revanche, écrit Mohler, « gardait les masses sous son égide par le biais des liens organisationnels et d’une doctrine adaptée à la moyenne et limitée à des slogans ; il n’offrait aux têtes supérieures que peu d’espace et seulement dans la mesure où elles voulaient bien participer au travail d’enrégimentement des masses et limitaient l’exercice de leurs facultés intellectuelles à un quelconque petit domaine ésotérique » (p. 4).


Peu d’intellectuels se satisferont de ce rôle de “garde-chiourme de luxe” et préfèreront rester dans cette chaleur du nid qu’offraient leurs petits cénacles élitaires, où, pensaient-ils, “l'idée vraie” était conservée intacte, tandis que les partis de masse la caricaturaient et la trahissaient. Ce réflexe déclencha une cascade de ruptures, de sécessions, d’excommunications, de conjurations avec des éléments exclus du parti, si bien que plus aucune équation entre la NSDAP et la KR ne peut honnêtement être posée. Bon nombre de figures de la KR devinrent ainsi les “trotskystes du national-socialisme”, les hérétiques de la Deutsche Bewegung, qui seront poursuivis par le régime ou opteront pour ”l'émigration intérieure” ou s’insinueront dans certaines instances de l’État car le degré de la mise au pas totalitaire fut nettement moindre en Allemagne qu’en Union Soviétique.


Des représentants éminents de la KR, comme Hans Grimm, Oswald Spengler et Ernst Jünger purent compter sur l’appui de la Reichswehr, des cercles diplomatiques “vieux-conservateurs” ou de cénacles liés à l’industrie. Ne choisissent l’émigration que les figures de proue des groupes sociaux-révolutionnaires (Otto Strasser, Paetel, Ebeling) ou certains nationaux-socialistes dissidents comme Rauschning. La plupart restent toutefois en Allemagne, en espérant que surviendra une “seconde révolution” entièrement conforme à “l'Idée”. D’autres se taisent définitivement (Blüher, Hielscher), se réfugient dans des préoccupations totalement apolitiques ou dans la poésie (Winnig) ou se tournent vers la philosophie religieuse (Eschmann). Très rares seront ceux qui passeront carrément au national-socialisme comme Bäumler, spécialiste de Bachofen.


La thèse qui cherche à prouver la “culpabilité anticipative” de la KR ne tient pas. En effet, les idées de la KR se retrouvent, sous des formes chaque fois spécifiquement nationales, dans tous les pays d’Europe depuis la moitié du XIXe siècle. Si l’on retrouve des traces de ces idées dans le national-socialisme allemand, celui-ci, comme nous venons de le voir, n’est qu’une manifestation très partielle et incomplète de la KR, et n’a été qu’une tentative parmi des dizaines d’autres possibles. Raisonner en termes de causalité (diabolique) constitue donc, explique Mohler, un raccourci trop facile, occultant par ex. le fait patent que les conjurés du 20 juillet 1944 ou que Schulze-Boysen, agent soviétique pendu en 1942, avaient été influencés par les idées de la KR.


L’origine du terme “Konservative Revolution”


Pour éviter toutes les confusions et les amalgames, Mohler pose au préalable quelques définitions : celle de la KR proprement dite, celle de la Deutsche Bewegung, celle de la Weltanschauung en tant que véhicule pédagogique des idées nouvelles. Les termes “konservativ” et “revolutionär” apparaissent accolés l’un à l’autre pour la première fois dans le journal berlinois Die Volksstimme du 24 mai 1848 : le polémiste qui les unissait était manifestement mu par l’intention de persifler, de se gausser de ceux qui agitaient les émotions du public en affirmant tout et le contraire de tout (le conservatisme et la révolution), l’esprit troublé par les excès de bière blanche. En 1851, le couple de vocables réapparait — cette fois dans un sens non polémique — dans un ouvrage sur la Russie attribué à Theobald Buddeus. En 1875, Youri Samarine donne pour titre Revolyoutsionnyi konservatizm à une plaquette qu’il a rédigée avec F. Dmitriev. Par la suite, Dostoïevski l’utilisera à son tour. En 1900, Charles Maurras l’emploie dans son Enquête sur la Monarchie. En 1921, Thomas Mann l’utilise dans un article sur la Russie.


En Allemagne, le terme “Konservative Revolution” acquiert une vaste notoriété quand Hugo von Hofmannsthal le prononce dans l’un de ses célèbres discours (Das Schriftum als geistiger Raum der Nation (La littérature comme espace spirituel de la nation, 1927). Von Hofmannsthal désigne un processus de maturation intellectuelle caractérisé par la recherche de “liens”, prenant le relais de la recherche de “liberté”, et par la recherche de “totalité”, “d'unité” pour échapper aux divisions et aux discordes, produits de l’ère libérale.


Chez Hofmannsthal, le concept n’a pas encore d’implication politique directe. Mais dans les quelques timides essais de politisation de ce concept, dans le contexte de la République de Weimar agonisante, on perçoit très nettement une volonté de mettre à l’avant-plan les caractéristiques immuables de l’âme humaine, en réaction contre les idées de 1789 qui pariaient sur la perfectibilité infinie de l’homme. Mais tous les courants qui s’opposèrent jadis à la Révolution française ne débouchent pas sur la KR. Bon nombre d’entre eux restent simplement partisans de la Restauration, de la Réaction, sont des conservateurs de la vieille école (Altkonservativen).


“Konservative Revolution” et “Deutsche Bewegung”


Donc si la KR est un refus des idées de 1789, elle n’est pas nostalgie de l’Ancien Régime : elle opte confusément, parfois plus clairement, pour une “troisième voie”, où seraient absentes l’anarchie, l’absence de valeurs, la fascination du laissez-faire propres au libéralisme, l’immoralité fondamentale du règne de l’argent, les rigidités de l’Ancien Régime et des absolutismes royaux, les platitudes des socialismes et communismes d’essence marxiste, les stratégies d’arasement du passé (“Du passé, faisons table rase…”). À l’aube du XIXe siècle, entre la Révolution et la Restauration, surgit, sur la scène philosophique européenne, l’idéalisme allemand, réponse au rationalisme français et à l’empirisme anglais. Parallèlement à cet idéalisme, le romantisme secoue les âmes. Sur le terrain, comme dans le Tiers-Monde aujourd’hui, les Allemands, exaltés par Fichte, Arndt, Jahn, etc., prennent les armes contre Napoléon, incarnation d’un colonialisme “occidental”. Ce mélange de guerre de libération, de révolution sociale et de retour sur soi-même, sur sa propre identité, constitue une sorte de préfiguration de la KR, laquelle serait alors le stade atteint par la Deutsche Bewegung dans les années 20.


Pour en résumer l’esprit, explique Mohler, il faut méditer une citation tirée du célébrissime roman de D.H. Lawrence, The plumed Serpent (Le serpent à plumes, 1926). Écoutons-la :


Lorsque les Mexicains apprennent le nom de Quetzalcoatl, ils ne devraient le prononcer qu’avec la langue de leur propre sang. Je voudrais que le monde teutonique se mette à repenser dans l’esprit de Thor, de Wotan et d’Yggdrasil, le frêne qui est axe du monde, que les pays druidiques comprennent que leur mystère se trouve dans le gui, qu’ils sont eux-mêmes le Tuatha de Danaan, qu’ils sont ce peuple toujours en vie même s’il a un jour sombré. Les peuples méditerranéens devraient se réapproprier leur Hermès et Tunis son Astharoth ; en Perse, c’est Mithra qui devrait ressusciter, en Inde Brahma et en Chine le plus vieux des dragons.


Avec Herder, les Allemands ont élaboré et conservé une philosophie qui cherche, elle aussi, à renouer avec les essences intimes des peuples ; de cette philosophie sont issus les nationalismes germaniques et slaves. Dans le sens où elle recherche les essences (tout en les préservant et en en conservant les virtualités) et veut les poser comme socles d’un avenir radicalement neuf (donc révolutionnaire), la KR se rapproche du nationalisme allemand mais acquiert simultanément une valeur universelle (et non universaliste) dans le sens où la diversité des modes de vie, des pensées, des âmes et des corps, est un fait universel, tandis que l’universalisme, sous quelque forme qu’il se présente, cherche à biffer cette prolixité au profit d’un schéma équarisseur qui n’a rien d’universel mais tout de l’abstraction.


La notion de “Weltanschauung”


La KR, à défaut d’être une philosophie rigoureuse de type universitaire, est un éventail de Weltanschauungen. Tandis que la philosophie fait partie intégrante de la pensée du vieil Occident, la Weltanschauung apparaît au moment où l’édifice occidental s’effondre. Jadis, les catégories étaient bien contingentées : la pensée, les sentiments, la volonté ne se mêlaient pas en des flux désordonnés comme aujourd’hui. Mais désormais, dans notre “interrègne”, qui succède à l’effondrement du christianisme, les Weltanschauungen mêlent pensées, sentiments et volontés au sein d’une tension perpétuelle et dynamisante. La pensée, soutenue par des Weltanschauungen, détient désormais un caractère instrumental : on sollicite une multitude de disciplines pour illustrer des idées déjà préalablement conçues, acceptées, choisies.


Et ces idées servent à atteindre des objectifs dans la réalité elle-même. La nature particulière (et non plus universelle) de toute pensée nous révèle un monde bigarré, un chaos dynamique, en mutation perpétuelle. Selon Mohler, les Weltanschauungen ne sont plus véhiculées par de purs philosophes ou de purs poètes mais par des êtres hybrides, mi-penseurs, mi-poètes, qui savent conjuguer habilement — et avec une certaine cohérence — concepts et images. Les gestes de l’existence concrète jouent un rôle primordial chez ces penseurs-poètes : songeons à T.E. Lawrence (d’Arabie), Malraux et Ernst Jünger. Leurs existences engagées leur ont fait touché du doigt les nerfs de la vie, leur a communiqué une expérience des choses bien plus vive et forte que celle des philosophes et des théologiens, même les plus audacieux.


L’opposition concept/image


Les mots et les concepts sont donc insuffisants pour cerner la réalité dans toute sa multiplicité. La parole du poète, l’image, leur sont de loin supérieures. L’ère nouvelle se reflète dès lors davantage dans les travaux des “intellectuels anti-intellectuels”, de ceux qui peuvent, avec génie, manier les images. Un passage du journal de Gerhard Nebel, daté du 19 novembre 1943, illustre parfaitement les positions de Mohler quand il souligne l’importance de la Weltanschauung par rapport à la philosophie classique et surtout quand il entonne son plaidoyer pour l’intensité de l’existence contre la grisaille des théories, plaidoyer qu’il a résumé dans le concept de “nominalisme” et qui a eu le retentissement que l’on sait dans la maturation intellectuelle de la “Nouvelle Droite” française. Écoutons donc les paroles de Gerhard Nebel :


Le rapport entre les deux instruments métaphysiques de l’homme, le concept et l’image, livre à ceux qui veulent s’exercer à la comparaison une matière inépuisable. On peut dire, ainsi, que le concept est improductif, dans la mesure où il ne fait qu’ordonner ce qui nous tombe sous le sens, ce que nous avons déjà découvert, ce qui est à notre disposition, tandis que l’image génère de la réalité spirituelle et ramène à la surface des éléments jusqu’alors cachés de l’Être. Le concept opère prudemment des distinctions et des regroupements dans le cadre strict des faits sûrs ; l’image saisit les choses, avec l’impétuosité de l’aventurier et son absence de tout scrupule, et les lance vers le large et l’infini. Le concept vit de peurs ; l’image vit du faste triomphant de la découverte. Le concept doit tuer sa proie (s’il n’a pas déjà ramassé rien qu’un cadavre), tandis que l’image fait apparaître une vie toute pétillante. Le concept, en tant que concept, exclut tout mystère ; l’image est une unité paradoxale de contraires, qui nous éclaire tout en honorant l’obscur.


Le concept est vieillot ; l’image est toujours fraîche et jeune. Le concept est la victime du temps et vieillit vite ; l’image est toujours au-delà du temps. Le concept est subordonné au progrès, tout comme les sciences, elles aussi, appartiennent à la catégorie du progrès, tandis que l’image relève de l’instant. Le concept est économie ; l’image est gaspillage. Le concept est ce qu’il est ; l’image est toujours davantage que ce qu’elle semble être. Le concept sollicite le cerveau mais l’image sollicite le cœur. Le concept ne meut qu’une périphérie de l’existence ; l’image, elle, agit sur l’ensemble de l’existence, sur son noyau. Le concept est fini ; l’image, infinie. Le concept simplifie ; l’image honore la diversité. Le concept prend parti ; l’image s’abstient de juger. Le concept est général ; l’image est avant tout individuelle et, même là où l’on peut faire de l’image une image générale et où l’on peut lui subordonner des phénomènes, cette action de subordonnance rappelle des chasses passionnantes ; l’ennui que suscite l’inclusion, l’enfermement de faits de monde dans des concepts, reste étranger à l’image…


Les idées véhiculées par les Weltanschauungen s’incarnent dans le réel arbitrairement, de façon imprévisible, discontinue. En effet, ces idées ne sont plus des idées pures, elles n’ont plus une place fixe et immuable dans une quelconque empyrée, au-delà de la réalité. Elles sont bien au contraire imbriquées, prisonnières des aléas du réel, soumises à ses mutations, aux conflits qui forment sa trame. Étudier l’impact des Weltanschauungen, dont celles de la KR, c’est poser une topographie de courants souterrains, qui ne sautent pas directement aux yeux de l’observateur.


Une exigence de la KR : dépasser le wilhelminisme


Quand Arthur Moeller van den Bruck parle d’un “Troisième Reich” en 1923, il ne songe évidemment pas à l’État hitlérien, dont rien ne laisse alors prévoir l’avènement, mais d’un système politique qui succéderait au IIe Reich bismarcko-wilhelminien et où les oppositions entre le socialisme et le nationalisme, entre la gauche et la droite seraient sublimées en une synthèse nouvelle. De plus, cette idée d’un “troisième” Empire, ajoute Mohler, renoue avec toute une spéculation philosophique christiano-européenne très ancienne, qui parlait d’un troisième règne comme du règne de l’esprit (saint). Dès le IIe siècle, les montanistes, secte chrétienne, évoquent l’avènement d’un règne de l’esprit saint, successeur des règnes de Dieu le Père (ancien testament) et de Dieu le Fils (nouveau testament et incarnation), qui serait la synthèse parfaite des contraires.


Dans le cadre de l’histoire allemande, on repère une longue aspiration à la synthèse, à la conciliation de l’inconciliable : par ex., entre les Habsbourg et les Hohenzollern. Après la Grande Guerre, après la réconciliation nationale dans le sang et les tranchées, Moeller van den Bruck est l’un de ces hommes qui espèrent une synthèse entre la gauche et la droite par le truchement d’un “troisième parti”. Évidemment, les hitlériens, en fondant leur “troisième Reich”, prétendront transposer dans le réel toutes ses vieilles aspirations pour les asseoir définitivement dans l’histoire. La KR et/ou la Deutsche Bewegung se scinde alors en deux groupes : ceux qui estiment que le IIIe Reich de Hitler est une falsification et entrent en dissidence, et ceux qui pensent que c’est une première étape vers le but ultime et acceptent le fait accompli.


Sous le IIIe Reich historique, existait une “opposition de droite”, mécontente du caractère libéral/darwiniste de la révolution industrielle allemande, du rôle de l’industrie et du grand capital, de l’étroitesse d’esprit bourgeoise, du façadisme pompeux, avec ses stucs et son tape-à-l’œil. Le “conservatisme” officiel de l’époque n’est plus qu’un décor, que poses matamoresques, tandis que l’économie devient le destin. Ce bourgeoisisme à colifichets militaires suscite des réactions. Les unes sont réformistes ; les autres exigent une rupture radicale.


Parmi les réformistes, il faut compter le mouvement chrétien-social du Pasteur Adolf Stoecker, luttant pour un “Empire social”, pour une “voie caritative” vers la justice sociale. Les éléments les plus dynamiques du mouvement finiront par adhérer à la sociale-démocratie. Quant au Mouvement Pan-Germaniste (Alldeutscher Verband), il sombrera dans un impérialisme utopique, sur fond de romantisme niais et de cliquetis de sabre. Les autres mouvements restent périphériques : les mouvements “artistiques” de masse, les marxistes qui veulent une voie nationale, les premiers Völkischen, etc.


À l’ombre de Nietzsche…


Face à ces réformateurs qui ne débouchent sur rien ou disparaissent parce que récupérés, se trouvent d’abord quelques isolés. Des isolés qui mûrissent et agissent à l’ombre de Nietzsche, ce penseur qui ne peut être classé parmi les protagonistes de la Deutsche Bewegung ni parmi les précurseurs de la KR, bien que, sans lui et sans son œuvre, cette dernière n’aurait pas été telle qu’elle fut. Mais comme les isolés qu’alimente la pensée de Nietzsche sont nombreux, très différents les uns des autres, il s’en trouve quelques-uns qui amorcent véritablement le processus de maturation de la KR.


Mohler en cite deux, très importants : Paul de Lagarde (1827-1891) et Julius Langbehn (1851-1907). L’orientaliste Paul de Lagarde voulait fonder une religion allemande, appelée à remplacer et à renforcer le message des christianismes protestants et catholiques en pariant sur la veine mystique, not. celle de Meister Eckhart le Rhénan et de Ruusbroeck le Brabançon (5). Julius Langbehn est surtout l’homme d’un livre, Rembrandt als Erzieher (Rembrandt éducateur, 1890) (6). À partir de la personnalité de Rembrandt, Langbehn chante la mystique profonde du Nord-Ouest européen et suggère une synthèse entre la rudesse froide mais vertueuse du Nord et l’enthousiasme du Sud.


Mouvement völkisch et mouvement de jeunesse


En marge de ses deux isolés, qui connurent un succès retentissant, deux courants sociaux contribuent à briser les hypocrisies et le matérialisme de l’ère wilhelminienne : le mouvement völkisch et le mouvement de jeunesse (Jugendbewegung). Par völkisch, nous explique Mohler, l’on entend les groupes animés par une philosophie qui pose l’homme comme essentiellement dépendant de ses origines, que celles-ci proviennent d’une matière informelle, la race, ou du travail de l’histoire (le peuple ou la tribu étant, dans cette optique, forgé par une histoire longue et commune). Proches de l’idéologie völkische sont les doctrines qui posent l’homme comme déterminé par un “paysage spirituel” ou par la langue qu’il parle.


Dans les années 1880, le mouvement völkisch se constitue en un front du refus assez catégorique : il est surtout antisémite et remplace l’ancien antisémitisme confessionnel par un antisémitisme “raciste” et déterministe, lequel prétend que le Juif reste juif en dépit de ses options personnelles réelles ou affectées. Le mouvement völkisch se divise en deux tendances, l’une aristocratique, dirigée par Max Liebermann von Sonnenberg, qui cherche à rapprocher certaines catégories du peuple de l’aristocratie conservatrice ; l’autre est radicale, démocratique et issue de la base. C’est en Hesse que cette première radicalité völkische se hissera au niveau d’un parti de masse, sous l’impulsion d’Otto Böckel, le “roi des paysans hessois”, qui renoue avec les souvenirs de la grande guerre des paysans du XVIe siècle et rêve d’un soulèvement généralisé contre les grands capitalistes (dont les Juifs) et les Junker, alliés objectifs des premiers.


Le mouvement de jeunesse est une révolte des jeunes contre les pères, contre l’artificialité du wilhelminisme, contre les conventions qui étouffent les cœurs. Créé par Karl Fischer en 1896, devenu le Wandervogel (Oiseau migrateur) en 1901, le mouvement connait des débuts anarchisants et romantiques, avec des écoliers et lycéens, coiffés de bérets fantaisistes et la guitare en bandoulière, qui partent en randonnée, pour quitter les villes et découvrir la beauté des paysages. À partir de 1910-1913, le mouvement de jeunesse acquerra une forme plus stricte et plus disciplinée : la principale organisation porteuse de ce renouveau fut la Freideutsche Jugend.


Le choc de 1914


Quand éclate la guerre de 1914, les peuples croient à une ultime épreuve purgative qui pulvérisera les barrières de partis, de classes, de confessions, etc. et conduira à la “totalité” espérée. Thomas Mann, dans les premières semaines de la guerre, parle de “purification”, de grand nettoyage par le vide qui balaiera le bric-à-brac wilhelminien. Peu importaient la victoire, les motifs, les intérêts : seule comptait la guerre comme hygiène, aux yeux des peuples lassés par les artifices bourgeois. Mais les enthousiasmes du début s’enliseront, après la bataille de la Marne, dans la guerre des tranchées et dans l’implacable choc mécanique des matériels. « Toute finesse a été broyée, piétinée », écrit Ernst Jünger. Le XIXe siècle périt dans ce maelstrom de fer et de feu, les façades rhétoriques s’écroulent pulvérisées, les contingentements proprets perdent tout crédit et deviennent ridicules.


De cette tourmente, surgit, discrète, une nouvelle “totalité”, une “totalité” spartiate, une “totalité” de souffrances, avec des alternances de joies et de morts. Une chose apparaît certaine, écrit encore Ernst Jünger, c’est “que la vie, dans son noyau le plus intime, est indestructible”. Un philosophe ami d’Ernst Jünger, Hugo Fischer, décrit cet avènement de la totalité nouvelle, dans un essai de guerre paru dans la revue “nationale-bolchévique” Widerstand (janvier 1934 ; “Der deutsche Infanterist von 1917“) :


Le culte des grands mots n’a plus de raison d’être aujourd’hui… La guerre mondiale a été le daimon qui a fracassé et pulvérisé le pathétisme. La guerre n’a plus de commencement ni de fin, le fantassin gris se trouve quelque part au milieu des masses de terre boueuse qui s’étendent à perte de vue ; il est dans son trou sale, prêt à bondir ; il est un rien au sein d’une monotonie grise et désolée, qui a toujours été telle et sera toujours telle mais, en même temps, il est le point focal d’une nouvelle souveraineté. Là-bas, quelque part, il y avait jadis de beaux systèmes, scrupuleusement construits, des systèmes de tranchées et d’abris ; ces systèmes ne l’intéressent plus ; il reste là, debout, ou s’accroupit, à moitié mort de soif, quelque part dans la campagne libre et ouverte ; l’opposition entre la vie et la mort est repoussée à la lisière de ses souvenirs. Il n’est ni un individu ni une communauté, il est une particule d’une force élémentaire, planant au-dessus des champs ravagés.


Les concepts ont été bouleversés dans sa tête. Les vieux concepts. Les écailles lui tombent des yeux. Dans le brouillard infini, que scrutent les yeux de son esprit, l’aube semble se lever et il commence, sans savoir ce qu’il fait, à penser dans les catégories du siècle prochain. Les canons balayent cette mer de saletés et de pourriture, qui avait été le domaine de son existence, et les entonnoirs qu’ont creusés les obus sont sa demeure (…) Il a survécu à toutes les formes de guerre ; le voilà, incorruptible et immortel, et il ne sait plus ce qui est beau, ce qui est laid. Son regard pénètre les choses avec la tranquillité d’un jet de flamme. Avec ou sans mérite, il est resté, a survécu (…) ”L'intériorité” s’est projetée vers l’extérieur, s’est transformée de fond en comble, et cette extériorité est devenue totale ; intériorité et extériorité fusionnent (…) On ne peut plus distinguer quand l’extériorité s’arrête et quand l’homme commence ; celui-ci ne laisse plus rien derrière lui qui pourrait être réservée à une sphère privée.


La défaite de 1918 : une nécessité


En novembre 1918, l’État allemand wilhelminien a cessé d’exister : la vieille droite parle du “coup de couteau dans le dos”, œuvre des gauches qui ont trahi une armée sur le point de vaincre. Dans cette perspective, la défaite n’est qu’un hasard. Mais pour les tenants de la KR, la défaite est une nécessité et il convient maintenant de déchiffrer le sens de cette défaite. Franz Schauwecker, figure de la mouvance nationale-révolutionnaire, écrit : « Nous devions perdre la guerre pour gagner la Nation ». Car une victoire de l’Allemagne wilhelminienne aurait été une défaite de ”l'Allemagne secrète”. L’écrivain Edwin Erich Dwinger, de père nord-allemand et de mère russe, engagé à 17 ans dans un régiment de dragons, prisonnier en Sibérie, combattant enrôlé de force dans les armées rouge et blanche, revenu en Allemagne en 1920, met cette idée dans la bouche d’un pope russe, personnage de sa trilogie romanesque consacrée à la Russie :


Vous l’avez perdue la grande Guerre, c’est sûr… Mais qui sait, cela vaut peut-être mieux ainsi ? Car si vous l’aviez gagnée, Dieu vous aurait quitté… L’orgueil et l’oppression [du wilhelminisme, ndt] se seraient multipliées par cent ; une jouissance vide de sens aurait tué toute étincelle divine en vous… Un pourrissement rapide vous aurait frappé ; vous n’auriez pas connu de véritable ascension… Si vous aviez gagné, vous seriez en fin de course… Mais maintenant vous êtes face à une nouvelle aurore…


Après la guerre vient la République de Weimar, mal aimée parce qu’elle perpétue, sous des oripeaux républicains, le style de vie bourgeois, celui du parvenu. Cette situation est inacceptable pour les guerriers revenus des tranchées : dans cette république bourgeoise, qui a troqué les uniformes chamarrés et les casques à pointe contre les fracs des notaires et des banquiers, ils « bivouaquent dans les appartements bourgeois, ne pouvant plus renoncer à la simplicité virile de la vie militaire », comme le disait l’un d’eux. Ils seront les recrues idéales des partis extrémistes, communiste ou national-socialiste. La République de Weimar se déploiera en trois phases : une phase tumultueuse, s’étendant de novembre 1918, avec la proclamation de la République, à la fin de 1923, quand les Français quittent la Ruhr et que le putsch Hitler/ Ludendorff est maté à Munich ; une phase de calme, qui durera jusqu’à la crise de 1929, où la République, sous l’impulsion de Stresemann, jugule l’inflation et où les passions semblent s’apaiser. À partir de la crise, l’édifice républicain vole en éclats et les nationaux-socialistes sortent vainqueurs de l’arène.


Le débourgeoisement total


La République de Weimar a connu des débuts très difficiles : elle a dû mater 18 coups de force de la gauche et 3 coups de force de la droite, sans compter les manœuvres séparatistes en Rhénanie, fomentées par la France. Dans cette tourmente, on en est arrivé à une situation (apparemment) absurde : un gouvernement en majorité socialiste appelle les ouvriers à la grève générale pour bloquer le putsch d’extrême-droite de Kapp ; cette grève générale est l’étincelle qui déclenche l’insurrection communiste de la Ruhr et, pour étrangler celle-ci, le gouvernement appelle les sympathisants des putschistes de Kapp à la rescousse ! La situation était telle que l’esprit public, secoué, prenait une cure sévère de débourgeoisement.


Bien sûr, le débourgeoisement total n’affectaient qu’une infime minorité, mais cette minorité était quand même assez nombreuse pour que ses attitudes et son esprit déteignent quelque peu sur l’opinion publique et sur la mentalité générale de l’époque. La guerre avait arraché plusieurs classes d’âge au confort bourgeois, lequel n’exerçait plus le moindre attrait sur elles. Pour ces hommes jeunes, la vie active du guerrier était qualitativement supérieure à celle du bourgeois et ils haïssaient l’idée de se morfondre dans des fauteuils mous, les pantoufles aux pieds.


C’est pourquoi l’ardeur de la guerre, ils allaient la rechercher et la retrouver dans les “Corps Francs”, ceux de l’intérieur et ceux de l’extérieur. Ceux de l’intérieur se moulaient dans les structures d’autodéfense locales (Einwohnerwehr) et permettaient, en fin de compte, un retour progressif à la vie civile, assorti quand même d’une promptitude à reprendre l’assaut dans les rangs communistes ou, surtout, nationaux-socialistes. Ceux de l’extérieur, qui combattaient les Polonais en Haute-Silésie et avaient arraché l’Annaberg de haute lutte, ou affrontaient les armées bolchéviques dans le Baltikum, regroupaient des soldats perdus, de nouveaux lansquenets, des irrécupérables pour la vie bourgeoise, des pélérins de l’absolu, des vagabonds spartiates en prise directe avec l’élémentaire. Dans leurs âmes sauvages, l’esprit de la KR s’incrustera dans sa plus pure quintessence.


Parallèlement aux Corps Francs, d’autres structures d’accueil existaient pour les jeunes et les soldats farouches : les Bünde [ligues] du mouvement de jeunesse, lequel, avec la guerre, avait perdu toutes ses fantaisies anarchistes et abandonné toutes ses rêveries philosophiques et idéalistes. Ensuite les partis de toutes obédiences recrutaient ces ensauvagés, ces inquiets, ces chevaliers de l’élémentaire pour les engager dans leurs formations de combat, leurs services d’ordre.


Avant le choc de la guerre, le révolutionnaire typique ne renonçait par radicalement aux formes de l’existence bourgeoise : il contestait simplement le fait que ces formes, assorties de richesses et de positions sociales avantageuses, étaient réservées à une petite minorité. L’engagement du révolutionnaire d’avant 1914 visait à généraliser ces formes bourgeoises d’existence, à les étendre à l’ensemble de la société, classe ouvrière comprise. Le révolutionnaire de type nouveau, en revanche, ne partage pas cet utopisme eudémoniste : il veut éradiquer toute référence à ces valeurs bourgeoises haïes, tout sentiment positif envers elles. Pour le bourgeois frileux, convaincu de détenir la vérité, la formule de toute civilisation, le révolutionnaire nouveau est un “nihiliste”, un dangereux marginal, un personnage inquiétant.


Les lansquenets modernes


Mais les partis bourgeois, battus en brèche, incapables de faire face aux aléas qu’étaient les exigences des Alliés et les dérèglements de l’économie mondiale, la violence de la rue et la famine des classes défavorisées, ont été obligés de recourir à la force pour se maintenir en selle et de faire appel à ces lansquenets modernes pour encadrer leurs militants. Ces cadres issus des Corps Francs se rendent alors incontournables au sein des partis qui les utilisent, mais conservent toujours une certaine distance, en marge du gros des militants.


Ce processus n’est pas seulement vrai pour le national-socialisme, avec ses turbulents SA. Chez les communistes, des bandes de solides bagarreurs adhèrent au Roter Kampfbund. Certaines organisations restent indépendantes formellement, comme le Kampfbund Wiking du Capitaine Hermann Ehrhardt, le Bund Oberland du Capitaine Beppo Römer et du Dr. Friedrich Weber, le Wehrwolf de Fritz Kloppe et la Reichsflagge du Capitaine Adolf Heiß. Le Stahlhelm, organisation paramilitaire d’anciens combattants, dirigée par Seldte et Duesterberg, est proche des Deutschnationalen (DNVP). Le Jungdeutscher Orde (Jungdo) de Mahraun sert de service d’ordre au Demokratische Partei. Quant aux sociaux-démocrates (SPD), leur organisation paramilitaire s’appelait le Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, dont les chefs étaient Hörsing et Höltermann.


La quasi similitude entre toutes ses formations faisait que l’on passait allègrement de l’une à l’autre, au gré des conflits personnels. Beppo Römer quittera ainsi l’Oberland pour passer à la KPD communiste. Bodo Uhse fera exactement le même itinéraire, mais en passant par la NSDAP et le mouvement révolutionnaire paysan, la Landvolkbewegung. Giesecke passera de la KPD à la NSDAP. Contre les Français dans la Ruhr, les militants communistes sabotent installations et voies ferrées sous la conduite d’officiers prussiens ; SA et Roter Kampfbund collaborent contre le gouvernement à Berlin en 1930-31.


Dans ce contexte, Mohler souligne surtout l’apparition et la maturation de deux mouvements d’idées, le fameux “national-bolchévisme” et le “Troisième Front” (Dritte Front). Si l’on analyse de façon dualiste l’affrontement majeur de l’époque, entre nationaux-socialistes et communistes, l’on dira que l’idéologie des forces communistes dérive des idées de 1789, tandis que celles du national-socialisme de celles de 1813, de la Deutsche Bewegung. Il n’empêche que, dans une plage d’intersection réduite, des contacts fructueux entre les deux mondes se sont produits. Dans quelques cerveaux pertinents, un socialisme radical fusionne avec un nationalisme tout aussi radical, afin de sceller l’alliance des deux nations “prolétariennes”, l’Allemagne et la Russie, contre l’Occident capitaliste.


Trois vagues de national-bolchévisme


Trois vagues de “national-bolchévisme” se succéderont. La première date de 1919/1920. Elle est une réaction directe contre Versailles et atteint son apogée lors de la guerre russo-polonaise de 1920. La section de Hambourg de la KPD, dirigée par Heinrich Lauffenberg et Fritz Wolffheim, appelle à la guerre populaire et nationale contre l’Occident. Rapidement, des contacts sont pris avec des nationalistes de pure eau comme le Comte Ernst zu Reventlow. Quand la cavalerie de Boudienny se rapproche du Corridor de Dantzig, un espoir fou germe : foncer vers l’Ouest avec l’Armée Rouge et réduire à néant le nouvel ordre de Versailles. Weygand, en réorganisant l’armée polonaise en août 1920, brise l’élan russe et annihile les espoirs allemands. Lauffenberg et Wolffheim sont excommuniés par le Komintern et leur nouvelle organisation, la KAPD (Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands), se mue en une secte insignifiante.


La seconde vague date de 1923, quand l’occupation de la Ruhr et l’inflation obligent une nouvelle fois nationalisme et communisme à fusionner. Radek, fonctionnaire du Komintern, rend un vibrant hommage à Schlageter, fusillé par les Français. Moeller van den Bruck répond. Un dialogue voit le jour. Dans le journal Die Rote Fahne, on peut lire les lignes suivantes, parfaitement à même de satisfaire et les nationalistes et les communistes : « La Nation s’effrite. L’héritage du prolétariat allemand, créé par les peines de générations d’ouvriers, est menacé par la botte des militaristes français et par la faiblesse et la lâcheté de la bourgeoisie allemande, fébrile à l’idée de récolter ses petits profits. Seule la classe ouvrière peut désormais sauver la Nation ». Mais cette seconde vague nationale-bolchéviste n’est restée qu’un symptôme de fièvre : d’un côté comme de l’autre, on s’est contenté de formuler de belles proclamations.


Plus sérieuse sera la troisième vague nationale-bolchéviste, explique Mohler. Elle s’amorce dès 1930. À la crise économique mondiale et à ses effets sociaux, s’ajoute le Plan de réparations de l’Américain Young qui réduit encore les maigres ressources des Allemands. Une fois de plus, les questions nationale et sociale se mêlent étroitement. Gregor Strasser, chef de l’aile gauche de la NSDAP, et Heinz Neumann, tacticien communiste du rapprochement avec les nationaux, parlent abondamment de l’aspiration anticapitaliste du peuple allemand.


Des officiers nationalistes, aristocratiques voire nationaux-socialistes, passent à la KPD comme le célèbre Lieutenant Scheringer, Ludwig Renn, le Comte Alexander Stenbock-Fermor, les chefs de la Landvolkbewegung comme Bodo Uhse ou Bruno von Salomon, le Capitaine des Corps Francs Beppo Römer, héros de l’épisode de l’Annaberg. Dans la pratique, la KPD soutient l’initiative du Stahlhelm contre le gouvernement prussien en août 1931 ; communistes et nationaux-socialistes organisent de concert la grève des transports en commun berlinois de novembre 1932. Toutes ces alliances demeurent ponctuelles et strictement tactiques, donc sans lendemain.


La tendance anti-russe de la NSDAP munichoise (Hitler et Rosenberg) réduit à néant le tandem KPD/NSDAP, particulièrement bien rodé à Berlin. L’URSS signe des pactes de non-agression avec la Pologne (25.1.1932) et avec la France (29.11.1932). Au sein de la KPD, la tendance Thälmann, internationaliste et antifasciste, l’emporte sur la tendance Neumann, socialiste et nationale.


Mais ce national-bolchévisme idéologique et militant, présent dans de larges couches de la population, du moins dans les plus turbulentes, a son pendant dans certains cercles très influents de la diplomatie, regroupés autour du Comte rouge, Ulrich von Brockdorff-Rantzau, et du Baron von Maltzan. La position de Brockdorff-Rantzau était en fait plus nuancée qu’on ne l’a cru. Quoi qu’il en soit, leur optique était de se dégager des exigences françaises en jouant la carte russe, exactement dans le même esprit de la politique prussienne russophile de 1813 (les “Accords de Tauroggen”), tout en voulant reconstituer un équilibre européen à la Bismarck.


Le “troisième front” (Dritte Front)


Pour distinguer clairement la KR du national-socialisme, il faut savoir, explique Mohler, qu’avant la “Nuit des Longs Couteaux” du 30 juin 1934, où Hitler élimine quelques adversaires et concurrents, intérieurs et extérieurs, le national-socialisme est une idéologie floue, recelant virtuellement plusieurs possibles. Ce fut, selon les circonstances, à la fois sa force et sa faiblesse face à un communisme à la doctrine claire, nette mais trop souvent rigide. Mohler énumère quelques types humains rassemblés sous la bannière hitlérienne : des ouvriers rebelles, des rescapés de l’aventure des Corps Francs de la Baltique, des boutiquiers en colère qui veulent faire supprimer les magasins à rayons multiples, des entrepreneurs qui veulent la paix sociale et des débouchés extérieurs nouveaux.


Sur le plan de la politique étrangère, les options sont également diverses : alliance avec l’Italie fasciste contre le bolchévisme ; alliance de tous les pays germaniques avec minimisation des rapports avec les peuples du Sud, décrétés « fellahisés » ; alliance avec une Russie redevenue plus nationale et débarrassée de ses velléités communistes et internationalistes, afin de forger un pacte indéfectible des “havenots” contre les nations capitalistes. De plus, la NSDAP des premières années du pouvoir, compte dans ses rangs des fédéralistes bavarois et des centralistes prussiens, des catholiques et des protestants convaincus, et, enfin, des militants farouchement hostiles à toutes les formes de christianisme.


Cette panade idéologique complexe est le propre des partis de masse et Hitler, pour des raisons pratiques et tactiques, tenait à ce que le flou soit conservé, afin de garder un maximum de militants et d’électeurs. Avant la prise du pouvoir, plusieurs tenants de la KR avaient constaté que cette démagogie contribuerait tôt ou tard à falsifier et à galvauder l’idée précise, tranchée et argumentée qu’ils se faisaient de la nation. Pour éviter l’avènement de la falsification nationale-socialiste et/ou communiste, il fallait à leurs yeux créer un « troisième front » (Dritte Front), basé sur une synthèse cohérente et destiné à remplacer le système de Weimar. Entre le drapeau rouge de la KPD et les chemises brunes de la NSDAP, les dissidents optent pour le drapeau noir de la révolte paysanne, hissé par les révoltés du XVIe siècle et par les amis de Claus Heim (12). Le drapeau noir est « le drapeau de la terre et de la misère, de la nuit allemande et de l’état d’alerte ».


Le rôle de Hans Zehrer


L’un des partisans les plus chaleureux de ce “troisième front” fut Hans Zehrer, éditeur de la revue Die Tat d’octobre 1931 à 1933. Dans un article intitulé significativement Rechts oder Links ? (Die Tat, 23. Jg., H.7, Okt. 1931), Zehrer explique que l’anti-libéralisme en Allemagne s’est scindé en deux ailes, une aile droite et une aile gauche. L’aile droite puise dans le réservoir des sentiments nationaux mais fait passer les questions sociales au second plan. L’aile gauche, elle, accorde le primat aux questions sociales et tente de gagner du terrain en matière de nationalisme.


Le camp des anti-libéraux est donc partagé entre deux pôles : le national et le social. Cette opposition risque à moyen ou long terme d’épuiser les combattants, de lasser les masses et de n’aboutir à rien. En fin de course, les appareils dirigeants des partis communiste et national-socialiste ne défendent pas les intérêts fondamentaux de la population, mais exclusivement leurs propres intérêts. Les bases des deux partis devraient, écrit Zehrer, se détourner de leurs chefs et se regrouper en une “troisième communauté”, qui serait la synthèse parfaite des pôles social et national, antagonisés à mauvais escient.


Derrière Zehrer se profilait l’ombre du Général von Schleicher qui, lui, cherchait à sauver Weimar en attirant dans un “troisième front” les groupes socialisants internes à la NSDAP (Gregor Strasser), quelques syndicalistes sociaux-démocrates, etc. Mais l’assemblage était trop hétéroclite : KPD et NSDAP résistent à l’entreprise de fractionnement. Le “troisième front” ne sera qu’un rassemblement de groupes situés “entre deux chaises”, sans force motrice décisive.


► Robert Steuckers, Vouloir n°59-60, 1989.


◘ Armin MOHLER, Die Konservative Revolution in Deutschland 1918-1932. Ein Handbuch (Dritte, um einen Ergänzungsband erweiterte Auflage 1989), Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1989, I-XXX + 567 p., Ergänzungsband, I-VIII + 131 p. Sommaire. Traduction française : La Révolution conservatrice en Allemagne, 1918-1932, Pardès, 1993 (ouvrage épuisé).


• notes :


Le texte sur Sternhell repris dans le "volume complémentaire" est paru en français dans : A. Mohler, T. Mudry et R. Steuckers, Généalogie du fascisme français - Dérives autour des travaux de Zeev Sternhell et de Noël Sullivan, Idhuna, Genève, 1986.

Cf. Harro Schulze-Boysen, Gegner von heute - Kampfgenossen von morgen, Verlag Dietmar Fölbach, Koblenz, 1983 (ce texte, datant de 1932, constitue un plaidoyer pour l'alliance entre nationaux et communistes ; il souligne aussi le destin commun de la Mitteleuropa et de l'Eurasie).

Cf. A. Mohler, « Le tournant nominaliste : un essai de clarification », in Nouvelle École n°33, 1979. Dans ce même numéro, A. de Benoist reprenait à son compte la définition mohlerienne du nominalisme (« Fondements d'une attitude nominaliste devant la vie »). L'utilisation du terme "nominalisme" a parfois été contestée, certains lecteurs remarquant qu'il s'agissait en fait d'un existentialisme vitaliste plutôt que d'un nominalisme proprement dit, cette idéologie dérivée d'Occam étant trop intellectualiste ou trop scientifique.

Sur Moeller van den Bruck, cf. en langue française : de Denis Goeldel, Moeller van den Bruck (1876-1925), un nationaliste contre la révolution (Peter Lang, 1984), « Moeller van den Bruck : une stratégie de modernisation du conservatisme ou la modernité de droite » (in Revue d'Allemagne n°1/1982, repris dans : La "Révolution conservatrice" dans l’Allemagne de Weimar, L. Dupeux dir., Kimé, 1992, pp. 45-60), « “Der Kerl begreift's nie !” ou les ambiguïtés de la “Révolution conservatrice” face au national-socialisme : le cas de Moeller van den Bruck » (in : Revue d'Allemagne n°3/1984, repris dans : La "RC" dans…, op. cit., p. 215-222) ; A. de Benoist, « A. Moeller van den Bruck : une question à la destinée allemande » (in Nouvelle École n°35, 1980).

Cf. J. Favrat, La pensée de Paul de Lagarde (1827-1891) - Contribution à l'étude des rapports de la religion et de la politique dans le nationalisme et le conservatisme allemands au XIXe siècle, Honoré Champion, 1979. Cf. également du même auteur, « Conservatisme et modernité : le cas de Paul de Lagarde », in Revue d'Allemagne n°1/1982, repris dans : La "Révolution conservatrice" dans l’Allemagne de Weimar, L. Dupeux (dir.), Kimé, 1992, pp. 99-114.

Cf. B. Momme Nissen, Der Rembrandtdeutsche Julius Langbehn, Herder, Freiburg, 1929. En français : E. Seillière, Morales et religions nouvelles en Allemagne : Le néoromantisme au-delà du Rhin, Payot, 1927, pp. 69-125 ; H. Chatellier, « Julius Langbehn : un réactionnaire à la mode en 1890 » (Revue d'Allemagne n°1/1982, repris dans : La "Révolution conservatrice" dans l’Allemagne de Weimar, L. Dupeux dir., Kimé, 1992, pp. 115-128) ; Fritz Stern, Politique et désespoir - Les ressentiments contre la modernité dans l'Allemagne préhitlérienne (1961, éd. fr. A. Colin, 1990) ; A. Chalard-Fillaudeau, Rembrandt, l'artiste au fil des textes (Harmattan, 2004) ; J. Le Rider, « Rembrandt de Langbehn à Simmel : du clair-obscur de "l'âme allemande" aux couleurs de la modernité » (revue Sociétés n°37, 1992). « Langbehn, dans son Rembrandt als Erzieher (Rembrandt éducateur, 1890), donnait la clef de cette transformation : le mysticisme était la machine cachée qui pouvait transmuer la science en art. La nature, le romantisme et le mysticisme constituaient les fondements de cette idéologie. Ce n’était pas un simple hasard si Eugen Diederichs, qui fit tant pour populariser cette vision du monde, était également éditeur de Bergson. Il voyait chez le philosophe français un mysticisme, une ’’nouvelle philosophie irrationaliste’’, et croyait que l’Allemagne ne pouvait évoluer qu’en opposition au rationalisme. », G.L. Mosse, La Révolution fasciste : vers une théorie générale du fascisme, Seuil, 2003, p. 161 [cité par JM Del Percio].

Cf. Werner Helwig, Die Blaue Blume des Wandervogels, Südmarkverlag Fritsch KG, Heidenheim an der Brenz, 1980. Cf. Fritz Borinski & Werner Milch, Jugendbewebung - Die Geschichte der deutschen Jugend 1896-1933, dipa-Verlag, Frankfurt a. M., 1967-1982. Deux dossiers sur le mouvement de jeunesse allemand sont également parus dans Vouloir n°28 et n°43-44.

Cf. Walter Laqueur, Die deutsche Jugendbewegung - Eine historische Studie, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln, 1978. Karl Höffkes, Wandervögel - La jeunesse allemande contre l'esprit bourgeois (1896-1933), Pardès, 1985, rééd. ACE, 2001.

Edwin Erich Dwinger, Zwischen Weiß und Roi - Die rüssische Tragödie 1919 bis 1920, Diederichs, Jena, 1930.

De Bodo Uhse, on lira en français : Leutnant Bertram, éd. du Bateau ivre, Paris, 1946.

Cf. Heinrich Laufenberg, Die Hamburger Revolution, Helios, Mainz, 1985. H. Laufenberg & Fritz Wolffheim : Nation und Arbeiterklasse Moskau und die deutsche Revolution (Helios, 1986). (Helios, 1985),

Sur l'épisode de la révolte paysanne, on lira en français : Michelle Le Bars, Le mouvement paysan dans le Schleswig-Holstein 1928-1932, Peter Lang, 1986. Cf. également du même auteur, « Le “général-paysan” Claus Heim : tentative de portrait », in La Révolution conservatrice et les élites intellectuelles, B. Koehn (dir.), PUR, 2003. « Le portrait de Claus Heim, éleveur du Schlesvig qui dirige entre 1928 et 1930 la rébellion des paysans du Nord de l’Allemagne, détone [sic] : car l’autodidacte est ici doublé d’un meneur d’hommes – le mouvement du Landvolk regroupe à son apogée 140.000 paysans » (N. Le Moigne).

Max Hildebert Boehm (1891-1968) et la notion de “Volk”

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11 nov. 1968 : Mort à Lunebourg du penseur politique allemand Max Hildebert Boehm. Son apport à la Révolution conservatrice est capital, dans le sens où il pense le rapport peuple / État d’une manière très complète, optant pour une critique serrée de toute forme d’étatisme abstrait. L’ouvrage le plus important dans cette veine est : Das eigenständige Volk : Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften [Le peuple autonome : Fondements populaires et théoriques de l’ethnopolitique et des sciences humaines]. Avec la parution en 1923 d’Europa irredenta : Eine Einführung in das Nationalitätenproblem der Gegenwart [Europa irredenta : Une introduction au problème des nationalités aujourd’hui], il se pose comme un grand spécialiste de la question des nationalités en Europe.


Né le 16 mars 1891 à Birkenruh en Livonie, Max Hildebert Boehm est affecté pendant la Première Guerre mondiale à un bureau d'é­tudes sur les Allemands des zones frontalières et des colonies paysannes en Europe centrale et orientale. Cette expérience sur le terrain fait de lui l'un des principaux théoriciens du rapport peuple / État (Volk / Staat). Il sera égale­ment un analyste important de l'espace lotha­ringien (zones francophones, néerlandopho­nes et germanophones qui firent partie du Reich jusqu'aux annexions de Louis XIV). À partir de 1920, il édite la revue Die Grenz­boten. De 1933 à 1945, il est professeur à Ié­na où il enseigne la “théorie du peuple” (Volkstheorie) et la “sociologie de la populité” (Volkstumsoziologie). II meurt à Lüneburg le 9 novembre 1968, avant d'avoir pu achever ses mémoires.


• Analyse : Le peuple autonome. Fonde­ments ethno-théoriques de l'ethno-politi­que et des sciences humaines (Das ei­genständige Volk : Volkstheoretische Grund­lagen der Ethnopolitik und Geisteswissen­schaften), 1932


Ouvrage principal de Max Hildebert Boehm, dédié à la mémoire d'Arthur Moeller van den Bruck, ce livre commence par un ensemble concis de définitions relatives au terme Volk. Le Volk en tant que concept purement ethni­que / racial (Artbegriff) relève du Völkische. Le Volk en tant que structure sociale complexe et diversifiée relève du Volkhafte. Le Volk en tant qu'État depuis la Révolution française et le triomphe du modèle jacobin après Versailles (1919), du national (das Nationale). Le Volk en tant qu'essence autonome à strates multi­ples relève du Volkliche. C'est précisément à cause de cette multiplicité de niveaux que la réalité peuple (Volk) est difficile à cerner. Son appréhension peut s'opérer au départ de pers­pectives très différentes. L'approche ethnici­sante / racisante (völkisch) du peuple pose ce­lui-ci comme une communauté de sang, com­me une espèce, soudée par une ascendance commune sans cesse remémorée par le my­the d'un ancêtre primitif divinisé. Comme le concept de race (Rasse), celui de Volk reste imprécis, car il mêle des acceptions biologi­santes (Woltmann, Scheidt) et des acceptions culturelles / religieuses / spirituelles (Günther, pour qui la race est une « idée au sens platoni­cien »). Boehm refuse de se contenter des ap­proches biologisantes car « en Europe il ne subsiste que relativement peu de peuples ra­cialement purs ». Pour Boehm, une approche pluri-logique s'avère donc nécessaire, qui soit au moins à la fois biologisante et spiritualisan­te, parce que, chez l'homme, il est impossible de dissocier le corps de l'esprit. L'unité du corps-Volk (Volkskörper) ne s'appréhende donc pas seulement à l'aide de concepts tirés des sciences naturelles. Pour définir le Volk, il faut se référer à la sociologie, la physiologie, l'ethnologie, etc. Pour la raciologie biologisan­te, les races mixées n'existent pas : il n'y a que des individus de race pure et des individus mi­xés. Or l'Europe actuelle ne compte plus que des individus mixés, la pureté raciale idiotypi­que n'apparaissant que très rarement et ne pouvant être constatée que par l'observation statistique des caractères phénotypiques, ce qui ne révèle, en fin de compte, aucune exactitude. De plus, les races sont divisées en communautés parfois antagonistes et ne pré­sentent aucune homogénéité sur les plans po­litique, confessionnel, social et national.


Les mélanges stabilisés


Le terme peuple désigne de ce fait une réalité plus complexe et plus multiple que le terme race, vague et imprécis. Woltmann s'est rendu compte de cette imprécision — Boehm le rap­pelle — quand il a évoqué la notion de « race secondaire ou historique », résultat d'un mé­lange passé ayant trouvé sa stabilité au fil du temps. Ces races secondaires / historiques constituent des substrats cohérents, soudés par la tradition et l'histoire. Les vicissitudes de l'histoire, migrations ou invasions, peuvent fai­re éclater cette cohésion, produite par l'homo­généisation graduelle d'une hétérogénéité an­térieure, si bien qu'un peuple donné peut dis­paraître par fragmentation du corps social qu'il représente, se fondre dans divers autres peu­ples ou en forger de nouveaux en des lieux précis, par tamisage génétique et sélection. C'est cette vaste diversité de mélanges stabi­lisés et déstabilisés, en mutation constante, que Boehm entend explorer, évitant de la sor­te de s'enferrer dans le statisme du biologisme stricto sensu ou de l'idéaltypisme platonisant de Günther, lequel débouche sur un esprit de caste vecteur de dissensions civiles et, sur le plan scientifique, interdit toute prise en compte globale, précise et statistique, des mutations raciales dues aux facteurs historiques.


Toutes les recherches sérieuses et complètes sur le Volk doivent refuser ces simplifications abusives, marquées par une démarche “natu­raliste”, qui privilégient outrancièrement l'élé­ment nordique (qui ne fait à l'état pur que 10% de l'ensemble du peuple allemand et en in­fluence de 60% à 40% selon les latitudes). On en arrive ainsi, critique Boehm, à un ontologis­me naïf nordicisant, anhistorique et détermi­niste, pour lequel toutes les productions de l'histoire ne doivent être perçues que comme une superstructure dépourvue de valeur réel­le, érigée sur une Urwirklichkeit (une réalité o­riginelle) qui serait la race nordique. Pour Boehm, cette démarche est aussi réduction­niste que le pansexualisme de la psychanaly­se ou le panéconomisme du marxisme. Abor­der la réalité “Volk”, c'est explorer méthodi­quement la diversité sociologique du peuple (le Volkhafte), au-delà des faux clivages do­minants / dominés, au-delà des princes, des gouvernements, des haut placés, des lettrés et des nantis. La sociologie du Volk va droit à la substance même du peuple, à ses instincts et ses spécificités, en distinguant bien les ap­ports de l'État, de la chose militaire, de l'esprit (Geist) et de l'intelligentsia. Telle fut l'œuvre de Wilhelm Heinrich Riehl, héritier réaliste des romantiques qui idéalisaient et esthétisaient trop le Volk.


Le “Volk” face à la massification


Le Volk est pris en tenaille entre l'individualis­me bourgeois d'esprit manchestérien et le pro­létarisme socialiste marxiste, 2 idéologies sociétaires (et non “communautaires” au sens où l'entendait un Tönnies) qui contri­buent à accélérer le processus de massifi­cation, identifié par Le Bon et Baschwitz. Les processus de massification, auparavant mar­ginaux et jamais définitifs, risquent dorénavant de persister, à la façon d'une épidémie endé­mique, et d'affaiblir la substance populaire. La masse devient une réalité sociologique gran­dissante et s'oppose au tissu vivant diversifié et structuré qu'est le peuple dans son aspect volkhaft [spécifique au peuple]. Progressivement les éléments massi­fiés et collectivisés prennent la place du corps (Körperschaft) populaire, tissu de cellules vi­vantes. L'explosion démographique du XIXe siècle a toutefois ébranlé profondément les assises de la “populité”. L'information ne peut plus circuler de bouche à oreille mais doit passer par le canal d'instruments comme la presse ou la radiophonie. Refuser ces moyens modernes au nom d'un idéal de culture ro­mantique relève de l'irréalisme et débouche sur la constitution de sectes ou groupuscules littéraires ou idéologiques qui accentuent da­vantage l'éclatement du social dû à la massifi­cation. Les masses sont devenues des réalités incontournables et peuvent, par leur dynamisme propre, faire éclore un « standard national » qui provoque, par suite, « l'assimilation intérieure » et gagne parfois au peuple l'adhésion d'éléments étrangers.


Le peuple n'est pas seulement une substance raciale ou une structure sociale diversifiée ou massifiée mais constitue aussi, souvent mais pas toujours, une population administrée par un État. Le langage usuel, depuis la Révolu­tion de 1789, ne considère plus comme “peu­ples” que les divers ensembles de citoyens soumis aux divers États constituant le concert international. On parle de la Société des Na­tions (Völkerbund), ce qui occulte, en Europe, 2 approches de la réalité “peuple” : l'une moniste, l'autre dualiste / pluraliste.


Approches moniste et pluraliste


Les pays latins (France et Espagne ; l'Italie à partir du fascisme seulement) cultivent l'ap­proche moniste, où l'État est source indiscu­table de pouvoir et tend à la centralisation, à l'unitarisme. Tous les pouvoirs y émanent soit du Prince (version réactionnaire) soit de la majorité électorale, erronément prise pour le peuple dans son intégralité (version révolu­tionnaire). Les pays germaniques et anglo-sa­xons cultivent, eux, une approche duale ou plurielle de la réalité étatique. L'État et la so­ciété, le Prince et le peuple, sont face à face, indépendants l'un de l'autre, en position de dialogue, ce qui arrondit les angles, les aspéri­tés du pouvoir. La conception germanique et anglo-saxonne du politique tend vers l'idéal fé­déral, vers la fédération des forces vives du peuple et vers l'autonomie du plus grand nom­bre possible de sphères sociales. Cette op­position entre conceptions centralisatrices / unitaires et conceptions plurielles / autonomisantes a marqué l'histoire européenne : le Mo­yen Âge, marqué par l'apport germanique, a conduit à une hypertrophie du social au détri­ment du principe étatique ; la germanité, dif­fusée dans toute l'Europe depuis les « migra­tions des peuples », revendique le « droit de ré­sistance », engendrant de la sorte le combat pour les droits de l'homme au moment où l'ab­solutisme s'installe solidement sur les sociétés européennes à partir de la fin du XVe sièc­le.


Deux conceptions des droits de l'homme


À ce combat pour les droits de l'homme se mêlera une autre conception de ceux-ci, jus­naturaliste celle-là, dérivée de la scolastique et d'inspiration nettement individualiste. L'ab­solutisme tente de dompter et d'encadrer ra­tionnellement la pluralité du social, biffant du même coup les autonomies de tous ordres. La Révolution de 1789 met fin à l'absolutisme ro­yal mais non au pouvoir centralisé et rationnel de l'État. Elle ne délivre pas l'autonomie du peuple de ses chaînes. Le peuple devient ab­straitement souverain, non autonome. Les droits de l'homme qui triomphent dans les re­mous révolutionnaires ne sont pas ceux, d'es­sence germanique, de l'autonomie des grands corps sociaux, mais ceux, post-scolastiques, de la modernité individualiste. Après le Dik­tat de Versailles de 1919, cette conception moniste de l'État s'installe de force en Europe centrale et orientale, provoquant un chaos in­descriptible.


Pour Boehm, la nation est le peuple qui s'est donné un appareil politique cohérent, tenant compte de toute la variété de ses propres stra­tes. La “nation française”, dans cette optique, n'est donc pas l'expression d'un peuple — réalité en perpétuel devenir, vivante, com­plexe et plurielle — mais son oblitération par un formalisme juridique d'inspiration post-sco­lastique et jusnaturaliste.


La notion de “nationalité” est, elle aussi, con­fuse : elle signifie tantôt “citoyenneté”, tantôt “ethnie” minoritaire au sein d'un État dominé par un autre peuple, majoritaire.


La notion de Volkliche synthétise tous les as­pects féconds du peuple : elle ne s'arrête pas aux seules dimensions ethniques ou sociales ; elle admet la tendance qui vise la construction d'un État mais refuse l'hypertrophie de l'un de ces éléments au détriment des autres. Le Volkliche doit pouvoir s'exprimer intégrale­ment, dans toute sa complexité et sans dé­tours. La dimension volkliche est ethnocentri­que mais non ethnocratique (Mazzini, Maur­ras) à la mode nationale-démocrate de 1789 et 1919 (en Europe centrale et orientale), c'est-à-dire qu'elle concentre ses attentions sur ses propres énergies ; en ce sens, elle est « ethnopathétique » et s'oppose aux absoluisa­tions racialistes (le messianisme racial et nor­diciste de Gobineau ; le méditerranisme de Giuseppe Sergi), sociétaires et étatiques et à toutes les pathologies issues des idéologies individualis­tes.


Boehm poursuit son investigation en souli­gnant la temporalité et la spatialité du peuple, soit sa continuité historique et la contiguïté de ses éléments sur un sol donné. L'appartenan­ce à un peuple est essentielle et déterminante. Elle peut être innée ou volontaire, tout comme, par acte volontaire ou arbitraire, un individu peut changer de nationalité.


Le peuple, dans la définition qu'en donne Boehm, est donc à la foi un nous et un je, une communauté et une espèce, double jeu de ré­férents qui lui donne sa substantialité histori­que et sa personnalité. L'appartenance à un peuple jette l'homme dans un monde où sa créativité peut s'exprimer, dans le sens où il participe au devenir-personne (Personwer­dung) de ce peuple, qui, par ricochet, trans­paraît en lui et à travers ses actes.


► Robert Steuckers, Vouloir n°134/136, 1996.

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